Nemo gefunden!

Nicht nur "Nemo" (Clown-Anemonenfisch)
begeisterte!
Fahrt der Klasse 7c zum Museum am Schölerberg in Osnabrück am
09.02.04
Thema der Ausstellung: "Mehr übers Meer"
„Unruhige Erde“ – Vulkanismus, Erdbeben und Plattentektonik
Bericht von Caroline Bohnenkämper
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Nachdem wir mit dem Stadtbus aus Wallenhorst angereist waren und einige sich schon morgens Pizza beim Bäcker gekauft haben, erreichten wir das Museum am Schölerberg.
Als der Diplom Geograph Andreas kam, begleitete er uns in den Nebenraum. Wir setzten uns alle an den langen Tisch. Andreas stellte sich erst mal vor und erzählte uns, was die Unterschiede zwischen Vulkanen seien: Ein Schildvulkan ist flacher und die dünnflüssige Lava fließt aus mehren Öffnungen. Schichtvulkane stoßen Asche aus, und lassen durch ihre dickflüssige Lava einen Kegel entstehen. |
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Dann haben wir ein Experiment ausprobiert. Wir sind nach draußen gegangen, haben ein Brett auf eine Bank gelegt, in der Mitte war ein Loch. Dort haben wir eine Luftpumpe befestigt. Auf dem aus dem Brett zeigenden Pumpenschlauch wurde ein Luftballon, der mit zerstoßener Kreide gefüllt war, gezogen. Über das Ganze wurde dann Sand geschüttet und zu einem Vulkan geformt. Einer von uns bediente dann die Luftpumpe vorsichtig. Dann gab es einen Knall, der Luftballon war durch den großen Druck geplatzt. Es kam wie aus einem richtigen Vulkan die Lava, hierbei unser Sand und die Kreide. Es entstand ein richtiger Krater. Wir wiederholten dies ein paar Mal.
Nun gingen wir wieder rein, Andreas gab uns einige Steine und wir mussten schätzen wie alt sie sind. Der Jüngste war 150.000 Jahre alt, der Älteste sogar 800.000 Jahre. Wir lernten Gneis, Sand-, Vulkan- und Kalksteine kennen. Kalksteine sind Sentimentsteine, die aus den Skeletten winziger Meereslebewesen entstanden sind. Die weißen Klippen an der Küste vor der englischen Stadt Dover bestehen aus dem Skelettkalk der Ammoniten, winziger, mit den Dinosauriern ausgestorbener Tiere. |
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Wie entsteht Gestein aus
Vulkan? Bei einem Vulkanausbruch dringt das rotglühende Magma durch Risse und Löcher der Erstkruste an die Oberfläche. Dort an der Luft kühlt es schnell ab und wird fest. Auf diese Art und Weise entstehen Vulkansteine wie der glasähnliche Bimsstein mit seinen vielen schaumigen Bläschen. Manchmal kühlt der Vulkanstein auch langsamer ab, so das sich Kristalle bilden können. Solche Kristalle findet man z.B. im Basalt. Magma ist sehr heiß, bis über 1000 °C. Es gibt 850 aktive Vulkane, 80 davon liegen im Meeresboden.
Dann gab es wieder ein Experiment. Zuerst haben wir 4 Bretter bekommen, sowie ein Glas und Kaliumpermanganat. Dann 2 Bretter links und rechts und in der Mitte stellten wir das Teelicht. Darüber das halbe Glas Wasser mit einem kleinen Spritzer Kaliumpermanganat. Nach einer Weile wurde das Färbemittel nach oben gezogen, während am Rand des Glases eine Abwärtsbewegung festzustellen war. Man sah genau wie sich das Magma im Erdmantel bewegen muss, damit die Erdplatten darauf driften können.
Andreas zeigte uns, wie viele verschiedene Schichten unsere Erde überhaupt hat. Erstkruste, Erdmantel, äußerer und innerer Kern. Er zeigte uns auch mit Hilfe von Schaumstoffplatten die Plattentektonik. |
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Der Andreas-Graben ist ein
riesiger geologischer Graben von über 1200 Kilometern Länge. Hier treffen 2
Platten aufeinander, die Pazifische- und die Nordamerikanische Platte. Diese
beiden gleiten 5 bis 6 Zentimeter im Jahr aneinander
vorbei. An manchen Stellen verhaken
sie sich und dann entstehen gewaltige Druckkräfte. Wenn sie sich entladen, kommt
es zu Erdbeben, wie sie sich in San Francisco 1906
und 1989 ereigneten.
Später bekamen alle Gruppen noch ein Puzzle, das wir so schnell wie es ging fertig machen sollten. Danach gingen wir in den 2. Stock, in die eigentliche Ausstellung und Andreas erzählte uns noch was über die Kontinente. Zum Schluss hatten wir dann noch 20 Min., in denen wir uns alleine noch etwas umschauen konnten, bevor uns Herr Behning alle wieder zusammen rief, wir unsere Sachen wieder anzogen und nach Hause fuhren.
Das war der Ausflug ins Museum am Schölerberg. |
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